Entwurf - wird vor dem Start finalisiert.
Vertraulichkeit bei act2 - die Chatham House Rule
Worum es geht
act2 funktioniert nur, weil hier offen gesprochen werden kann. Diese Offenheit schützt eine einzige, klare Regel - die Chatham House Rule. Sie ist das Versprechen, das wir uns alle gegenseitig geben.
Die Regel
Du darfst mitnehmen, was du erfährst - aber nicht, von wem.
Konkret: Erkenntnisse, Gedanken und Erfahrungen aus Gesprächen darfst du für dich nutzen und auch weitertragen. Was du nicht weitergibst, ist alles, was eine Person identifizierbar macht - weder ihre Identität, noch ihre Rolle, ihr Unternehmen oder ihr konkreter, zuordenbarer Beitrag. Das gilt innerhalb von act2 ebenso wie außerhalb.
Was das im Alltag bedeutet
- Keine Zuordnung. Du erzählst nicht weiter, wer etwas gesagt hat, oder machst es durch Details erkennbar.
- Keine Mitschnitte ohne Einverständnis. Keine Aufzeichnungen, keine Screenshots, keine Weiterleitung identifizierbarer Inhalte.
- Pseudonymität respektieren. Versuche nicht, hinter das Pseudonym anderer zu blicken oder Klarnamen zu ermitteln oder zu teilen.
- Im Zweifel: für dich behalten. Wenn unklar ist, ob etwas zuordenbar wäre, behandle es vertraulich.
- Außerhalb genauso. Die Regel endet nicht an der Plattformgrenze und nicht mit dem Gespräch.
Wechselseitig und dauerhaft
Die Vertraulichkeit gilt für alle gegenüber allen und dauerhaft - auch nach dem Ende deiner Mitgliedschaft. Du verlässt dich darauf, dass die anderen sie wahren; die anderen verlassen sich auf dich.
Wenn die Regel verletzt wird
Ein Bruch der Vertraulichkeit beschädigt das Vertrauen, auf dem act2 beruht. Bei Verstößen kann der Zugang eingeschränkt oder die Mitgliedschaft beendet werden (siehe AGB und Gruppenregeln).
Eine Bitte zum Schluss
Diese Regel ist kein Kleingedrucktes, sondern die Grundlage dafür, dass hier echte Gespräche möglich sind. Trag sie mit - dann trägt sie auch dich.